Plaudereien

3. Dez, 2018

Jeder Trainer ist gut wenn er angagiert ist. Im Team ist er immer besser.

Wir haben hier über Team-Coaching schon gesprochen. Heute geht’s um eine sehr wichtige frage Was verdient ein Trainer in Osterreich und wer zahlt ihm für die Arbeit, die Interesse und sein Angagement. Viele Länder in unseren Umgebung haben die Trainer als Angestellten mit fixen Gehalt (Möglichkeiten zur Privatstunden inklusiv).Das ist im Österreich ziemlich Teuer für den Verein welchen lebt von paar magere Sponsoren, paar Tombola-Preise, und Mitgliederbeiträge. Da haben die Vereine die Trainingsbeiträge entdeckt und die ganze  Abrechnungen auf den Schulter der Trainer geschoben. Diese sind Trainer und keine Lohnverrechner. Als selbstständige müssen diese sich um die Krankassebeitrag, Pensionsbeitrag und wenn ein paar Kinder und Familie vorhanden sein auch um dessen finanziellen Angelegenheiten. Viele Anfänger-Muttis fragen warum Eislaufen so teuer ist, und gehen Fußball oder Schwimmen oder Gymnastik trainieren. Oder wegen Tradition obwohl, auch teuer, Schilaufen. Warum eine Stunde teuer ist, wird schnell klar: wenig Stunde pro Tag, wenig Monate pro Jahr. Jahreseinkommen muss stimmen, anders kann der Trainer nicht leben. Obwohl es in letzten Jahren sich viel geändert hat, und langsam nicht mehr so ist dank Hallen und Sommertrainingslagern. „Wer zahlt hat das Sagen.“ Das wird nicht ausgesprochen aber meistens praktiziert. Vor allem dort wo die Eltern direkt mit Trainer abrechnen (wegen der Gefahr dass Verein als Dienstgeber Lohnnebenkosten zahlen zu müssen) . Es gibt wenige Vereine die über den Trainingbeiträge der Eltern mit den Trainer abrechnen. Der Kampf und Neid um mehr Stunden zwischen den Eltern kommt meistens etwas später, zu erst wird von den Trainer langsam aufgebaut vielleicht unbewusst aber systematisch. In dieser Zusammenhang ist der Team-Coaching ein Großes Gefahr weil ein zweites oder drittes Trainer kassiert von der gleiche Kinder, was für den ersten Trainer ein Verlust sein kann. Dadurch bleiben die Gruppen ziemlich klein (die Kapazität einer Trainer ist begrenzt, oder die Gruppen sind so groß das kein Fortschritt möglich ist.) Es ist ein großes Unterschied ob wir Leistungssport Eiskunstlauf betreiben oder Hobbysport Eis laufen. Für Leistungs-Ergebnisse muss den Trainer jede Übung analisieren, Fehler sehen und diese konzentriert mit seine Erfahrung korrigieren (aus seine Erfahrung Übungen dafür selektieren und anpassen) und beim jedes Training etwas neues dazu beitragen. Dann sind auch die andere Aufgaben: Anmelden an Bewerbe, aussuchen die Bewerbe, Trainingsplanung, Lizenzen, Kürklassen usw. Diese werden von der Vereine (meistens aus Eltern ohne Sportmanagement und Eislauf Ausbildung) selten erledigt.

16. Sep, 2018

Ich habe in letzten Zeit mehrere Gespräche geführt mit meine Kollegen über die Technik Vergangenheit und deren Entwicklung. In der letzten Jahren habe ich im Rahmen der Eissportakademie auch mit verschiedene Analysen beschäftigt. Darunter wie kann man schneller zu Doppelsprünge kommen und was passiert tatsächlich bei drei- und vierfache Sprünge. Aus der Beobachtungen von letzten Jahre ist klar zu sehen das in der Entwicklung bei uns verschiedene Bereiche vernachlässigt werden. Die sind: Die Sprunghöhe ..bis 0,4 oder 0,5 Sek Flugphase ist kein Dreifache ohne Abzüge möglich. Die Rotation Geschwindigkeit...  mag sein das individuell verschieden ist aber dafür gibt es seit viele Jahre verschiedene Techniken welche individuell anzupassen sind. Welche Technik für welche Sportler passt ist der Aufgabe der Trainer. Das Glauben das ein Trainer eine bestimmte Technik hat anders als der andere führt zu Engstirnigkeit und zu einem Sackgasse.  Die meisten Sportler mit gute Rotation und wenig Höhe stehlen Drehung in der Absprung und das ist in der letzte Zeit immer mehr sichtbar in der Kampf um Vierfachen. Das in der Luft bestimmte Arbeit zu leisten ist, vernichtet die alten Spruch dass nach der Absprung kann man nichts mehr machen. Diese Glaube hat lange Zeit geführt das wir an den Absprung Bogen „herumgedoktort“  haben. Selbstverständlich ist die Absprungbogen wichtig aber nicht nur. Und Zwischen Axelgruppe und Lutzgruppe gibt es auch unterschiede in bezug auf die Rotationsaxe und Gewichtsverlagerung .

Um gut in der Rotation Axe zu kommen braucht man eine präzise Koordination zwischen Absprung und Rotationsauslösung. Bei der Linksspringer... die Rotation mit starke links Arm/Schulter-Zug und rasche nachfolgen der rechte Arm-Schulter passt am meisten eher zu den sehr schmalen Sportler mit starke Latisimus Dorsal und innere und äußere Quermuskel. Die andere verlassen sich auf die schnelle Rotation der rechte Arm/Schulter um den Linke Schulter oder beide Arme in den Rotation nach oben schwingen und dann schnell schliessen. Das ist etwas für starke Deltoid (Schulter) und Pektoralis (Brustmuskel) also Beugemuskel des Arms. Dann Gibt es auch die Arbeit in der Luft z.B. das Nachdrehen der Rechte Hüfte (Oder bei manchen Autoren untere Dreieck). Über Methodische Übungen zu solche Verschiedenen Rotationstechniken plaudern wir in der Nächsten Ausgabe.(RI)

14. Aug, 2018

Ein Kollege hat mir gesagt: Ich verdiene mehr mit die Anfänger. Die Leistungssportler sind mir oft zu Teuer.

Ich meine: Alle Trainer sind gut. Die angagierten  im Team sind besser.

Obwohl einige Zeit seit der erste Teil vergangen ist, tue ich jetzt weitere Gedanken brüten über diese Thema. Es geht in erste Linie auch um, in welche Leistungstuffen meine Schüler sind. Wenn ein Trainer seine Arbeit anfängt, hat am meisten eine Gruppe von Anfänger welche begeistert kommen wenn man Ihnen sagt, und machen brav was man Ihnen sagt. Die Eltern haben in Prinzip auch keine Probleme die den Trainer lösen soll. Nach einige Jahren

wechselt sich langsam die ganze Atmosphäre. Einige Kinder sind schneller besser als die andere, wollen mehr Aufmerksamkeit, Individualität im Training, haben mehr Probleme zu hause mit der Schule und Geschwister. Und plötzlich eine oder andere muss Teilnehmen an die wichtige Bewerbe auch im Ausland für 4-5 Tage (fast monatlich)

Ein Trainer die alleine arbeitet, ist arm in diesen Moment, vielleicht noch nicht bewusst, aber in der Tat überfordert. Er muss genug Geld verdienen, er muss alle zufrieden stellen und er muss.. oder will Ergebnissee einbringen. In der Regel haben wir nicht allzu viele Eisstunden zu vergeben. Die Elite bekommt die Kosten zu spüren wenn  sie individuelle Training machen, was notwendig ist, und die andere füllen sich als fünfte Rad an der Karre, obwohl genau viel oder eben mehr zu zahlen haben. Und so keimen die Gedanken auf: „wechseln wir den Trainer“. Es gibt auch „Kollegen“ die diese Moment ausnützen, evt. mit einige Versprechungen, aber der Rad fängt  vom Neu wieder aufzudrehen.

Und Verlierer sind im erste Linie die Sportler (oft Kinder die noch nach Bezug- oder Vorbild-Person suchen), sowie auch die Eltern die keine Vertrauen mehr haben usw. Die Trainer sind frustriert und fangen an, die Schüler negativ zu sehen, Die Motivation geht den Bach runter für die Schüler aber auch für die Trainer und der Konflikt wird dramatisch.

In diese Atmosphäre kommt nichts gutes. Deswegen bin der Meinung es muss von Seiten der Trainer mehr Demut und Sachlichkeit, Gesprächsbereitschaft, von Seiten der Eltern mehr Transparenz und Gesprächbereitschaft auch gegenseitige Respekt. Ein Trainerteam hat die Möglichkeit erstens über die Trainingsorganisation, Technikneuigkeiten Analyse der Schüler, aber auch haben den Spielraum mit die Schüler Komplexer vorzugehen und Konflikte und Sackgassen in der Entwicklung zu umgehen.

Über die Bezahlung der Trainerarbeit gibt es auch einiges zu überlegen. Das in die 3. Teil.

6. Apr, 2018

Als Leistungsläufer zum Trainerausbildung und in der Trainerpraxis einzusteigen, durchläuft man einige Prozesse welche oft unbeachtet bleiben. Die Beobachtung muss eingeschult und erprobt werden. Was beobachte im erste Linie und was später. Und Zwar geteilt in Beobachtung der Bewegungsabläufe (z.B. Eingang, Absprung, Rotation und Position in der Luft, Landung, Auslauf) parallel zu den Körperteile (Kopf, Arme und Schulter, Hüfte, Oberkörper, Standbein, Spielbein) Die Schulung von Beobachtung und Korrektur muss in der Ausbildung und in der erste Praxisjahre mit verfolgt. Vor allem die ehemaligen Leistungssportler neigen am Anfang die eigene Ehemalige Fehlern zu korrigieren weil sie in diesem Bereich sich besser auskennen. Es gibt’s vorbereitende und korrigierende Übungen aber auch solche welche der Stabilisierung eines Element unterstützt.  Der genaue Effekt der Übung für einer konkrete Läufer es ist auch unterschiedlich. Die richtige Wahl in der richtige Moment zu treffen macht der Spannung und die Schönheit dieser Beruf aus.

 Es gibt nur gute Trainer. Die werden noch besser wenn in ein Team agieren.

 Unten eine Beispiel wie die Größe der Übungsregister  mit der Zeit sich ändern könnte. Man verwendet bestimmte  Übungen mehr,  andere weniger und mit der Zeit entsteht ein ziemlich reduzierte abrufbare Register. Die andere sind schon bekannt aber in weiter nach hinten geschobene Bereiche dieser Register. Durch ein Kollege der nicht tagtäglich beteiligt ist kann neue Aspekte entdeckt werden. Manche nennen sie es Betriebsblindheit. Klingt es nach Qualitätsverminderung aber es ist ein ganz normale Prozess.

Ein weiteres Grund ist die persönliche Neigung des Trainers; eine sieht und korrigiert besser (oder lieber) Pirouetten, ein andere Schritte oder Sprünge. Ich, zum Beispiel, beschäftige mir ziemlich intensiv mit Landungen und Positionen in der Luft. (Detail in spätere Kommentar)

 (....siehe Entwicklung und Umgang mit eigene Übungsgut ...im Bild... )

Ich kenne einige Trainer-Teams in Österreich aber eher nur auf  Suplierung reduziert. Wenn eine anderwärtig   beschäftigt ist dann wird die andere die Stunde halten. In der letzten Jahre ist mir in Salzburg der Duo Julia+Sandra aufgefallen (geplante Arbeit  und verschiedene  Inspirationen von andere Trainer oder Bereiche wie Yoga usw.). Es gibt natürlich auch solche lockere nicht fixe Team-Beeinflussung (z. B Sergej in Wien ). Natürlich für Leute die aus der SYS Bereich kommen ist Team-Arbeit eine Selbstverständlichkeit. . 

 

5. Apr, 2018

(RI) Wenn die Kommentare list fällt  es sofort auf dass viele Leute geheult haben oder zumindest feuchte Augen gehabt haben. Vor Freunde, von Wut oder von Frust. Olympische Eiskunstlauf Rekord-Punkten, unerwartete Siege, unerwartete Niederlagen, Deutsche, Spanien, Kanadier, Japaner und überraschenderweise am ende auch Russen von Russland oder von woanders jubeln, der Rest schweigt, heult, schimpft, oder hofft auf das neue. Es gilt nur das Gold und irgendwo gnädigerweise andere metal, mehr nicht ! Ich erinnere mich, mit 17, bei meinem ersten Meistertitel, meilenweit weg von der olympische Feuer, ist auch für mich die Welt stehen geblieben!

Ich stelle mich immer die Frage was ist der platz X wert. Und das kann man den Eltern am meisten schwer erklären. Wir haben die Vorarlberger Landesmeisterschaft. 12 Teilnehmer in alle Kategorien, keine Buben oder Männer. Alle auf dem Podium, erste Plätze mit eine Abstand von 6 bei Basic A und  70 Pkt. bei Juniorinnen gegenüber zweite platz. Sportler waren nur in 5 Kategorien gestartet und das heißt nur die 5 Gewinner sind Einigermaße in der Leistungsbereich.  Damit 2 Juniorin und 3 Adv. Novice zeit haben zwischen KP und Kür hat man auch 15 Breitensportler durchgezogen. Mir ist auch zum heulen ! Die Situation haben wir vor ca 15 Jahren gehabt und in zwischen sind Viktor, Mario, Simon sowie Anna, Steffi und Amina und noch andere nicht mehr da und die Lücke klafft immer mehr.

 Die vergleich zwischen Basiswert der Elemente und erworbene GOE welche ich immer mache ist bei diese 5 auch am besten max. 1 pkt unterschied, die kleine Christina sogar + 0,40. das zeigt eine gewisse Konstante in der Leistung. Dreifache hat nur die Olga gezeigt obwohl nicht notwendig hatte um den ersten Platz. Außer Olga (137 Pkt), meine Meinung nach, wird die Lücke in der nächste 10 Jahre nicht geschlossen. Bis dann ist viel zu tun und wirklich neue Ideen in der Organisatorische Bereich von Landesverband und die 7 Vereine zu entwickeln. Die Kinder arbeiten intensiv und pendeln zwischen Schule, Training und Hausaufgaben und dann müssen bei einen Wettkampf mitzumachen die keine Wert an sich hat.